EPHEMERIS

GESUNDHEITSFORUM

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Das Herz, als Motor unseres Körpers, hat die Aufgabe das Blut und damit den lebenswichtigen Sauerstoff und Nährstoffe durch den Körper zu pumpen. Als Herzschwäche bezeichnet man eine Erkrankung des Herzens bei der es zu einer Verminderung der Pumpleistung kommt. Es wird also weiniger Blut durch den Körper transportiert als benötigt wird, um die Organe zu versorgen.

Dies bedeutet für den betroffenen Patienten, dass seine körperliche Belastbarkeit abnimmt. Man ist schneller erschöpft, kann sich weniger belasten und braucht regelmäßig Pausen. Durch die Verschlechterung des Bluttransportes vom Herzen zu den Organen, staut sich das Wasser vor dem Herzen und es bilden sich Wasseransammlungen in der Lunge oder in den Beinen.  Bei Fortschreiten der Erkrankung kommt es zu Atemnot, die sogar im Ruhezustand auftreten kann.

Ursachen für eine Herzschwäche sind vielfältig. Sie kann als Folge eines  Bluthochdrucks auftreten, nach einem Herzinfarkt, bei Herzrhythmusstörungen, oder auch nach einer Herzmuskelentzündung und bei anderen Erkrankungen des Herzens.

Die Therapie der Herzschwäche umfasst die Therapie der ursächlichen Erkrankung, allgemeine Maßnahmen wie z.B. eine kochsalzarme Diät und eine medikamentöse Therapie. Außerdem wird bei stabiler Erkrankung ein kontrolliertes sporttherapeutisches Trainingsprogramm empfohlen.

Um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen ist es wichtig Blutdruck, Herzfrequenz und Körpergewicht regelmäßig zu kontrollieren, da ihr Arzt anhand dieser Parameter die Therapie steuert. Normale Werte für Blutdruck, Herzfrequenz und Körpergewicht sind anzustreben.

Wenn Sie an einer Herzschwäche leiden, steht Ihnen hier ein Patiententagebuch zur Verfügung, in das sie die entscheidenden Werte wie Blutdruck, Puls und Gewicht eintragen können. Die Werte werden Ihnen dann in einem Diagramm angezeigt und Sie lernen die Werte besser einzuschätzen und sehen Tendenzen und Trends. Bei einer Verschlechterung der Werte können sie reagieren und mit Ihrem Arzt eine Therapieoptimierung besprechen.