EPHEMERIS

GESUNDHEITSFORUM

Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)

Die Arteriosklerose ist eine langsam fortschreitende Arterienerkrankung bei der es zu einer Verdickung der Innenschicht der Arterien kommt (sog. Plaque-Bildung). Durch diese Verdickung wird das Gefäß zunehmend enger und durch Kalkeinlagerungen steifer. Der Blutfluss wird behindert und es kommt zu Durchblutungsstörungen in den dahinter liegenden Organen.

Außerdem können sich an den Engstellen leichter Blutgerinnsel bilden, die dann das Gefäß komplett verschließen. Der komplette Verschluss eines Gefäßes führt zu Infarkten,  wie z.B. dem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die wesentlichen Risikofaktoren für das Entstehen einer Arteriosklerose sind:

  1. Erhöhte Blutfette
  2. Bluthochdruck
  3. Rauchen
  4. Diabestes mellitus
  5. Hyperhomozysteinämie

Weitere Risikofaktoren sind:

  1. Hohes Alter
  2. Männliches Geschlecht
  3. Familiäre Belastung
  4. Bewegungsarmer und stressreicher Lebensstil

Die Arteriosklerose kann alle Organe betreffen. Am häufigsten finden sich arteriosklerotische Veränderungen an der Hauptschlagader, an den Herzkranzgefäßen, den Beinarterien, den hirnversorgenden Arterien und den Nierenarterien.  

Wenn bei Ihnen eine Arteriosklerose diagnostiziert wurde, ist es wichtig die Risikofaktoren zu minimieren. Das bedeutet Blutfette, Blutdruck und Zuckerwerte regelmäßig zu kontrollieren und im Normbereich zu halten, sowie Ernährung und körperliche Bewegung zu verbessern und das Rauchen zu beenden.